Herr Grünig

27. Juni 2017

Herr Grünig

Die Arbeit entstand während eines spontanen Besuchs bei Herrn Grünig.

Die kleine Welt, in die sich Herr Grünig zurückzieht, ist voller kleiner Objekte und Tiere, die sein Zuhause mit
vermeintlichem Leben ausstatten. Zwei lebendige Kanarienvögel, gefangen im Käfig -fast wie
Herr Grünig-, geborgen und umsorgt, sind das einzig Lebende ausser ihm selbst und den Körpern im Fernsehen.
Die verklärte Welt, die er sich zu Hause aufgebaut hat, wird zusätzlich eingefroren dadurch, dass er seine
Lieblings-Sendungen auf VHS-Kassetten konserviert. So wie das Medium, das er für die Konservierung
ausgewählt hat, werden auch nur seine Tierfiguren überdauern, sofern sie niemand wegwirft.

Link zur Arbeit.

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Bildwelt für Simplixity.ch

4. März 2017

Neue Bildwelt für Simplixity.ch Anita Schrag & Stefan Schrag.

www.Simplixity.ch

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Auftrag für die Universität Bern

20. Juli 2016

Auftrag für die Universität Bern

Titelbild & Reportage „bike to work“ für das unilink Magazin Ausgabe Juni 2016

http://www.unibe.ch/…/unili…/aktuelle_ausgabe/index_ger.html

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Dienstleistungen

15. Juli 2016

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Dienstleistungen

15. Juli 2016

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Schwäber

10. März 2016

Industrie trifft Natur trifft Mensch, verschlungene Pfade, ewig verbunden, ein Band zieht sich vom Ursprung durch die Geschichte in die Gegenwart: Das Flussbad Schwäbis in Thun ist ein Ort, den die Gesichter von Arbeit, Naturgewalt und Musse geformt haben. Seit jeher ist der Schwäber eine kleine Oase der Ruhe und Entspannung. Am Rande der Altstadt Thuns gelegen, nimmt es, nahe am Puls der Gesellschaft, die Menschen für sich ein. Und bleibt doch sich selbst. Unberührt vom Fortschritt und dem emsigen Steineaufeinandertürmen der Schaffer mit den weissen und gelben Helmen.

Da ist dieser Pfad, der durch Gebüsch und seltene Beerensträucher führt. Asyl für Seelenheilsucher, Garant für friedliches Nebeneinander, Hort für die, die Schutz suchen – vor allzu neugierigen Blicken.

Da ist diese Rutschbahn, die in die fliessende Ruhe selbst zeigt, die Aare.

Da sind diese Schornsteine auf der gegenüberliegenden Seite, die Zeugnis ablegen von Knochenarbeit in der Selvefabrik. Ruinen erzählen stumm von industriellem Grosseifer, schwer verdauliche Geschichten in schwarzweiss.

Da ist dieser Neubau entlang der wilden äusseren Aare, markant, fast protzig der Kontrast zur alten Selve, deren verblasste Lebensmühe schimmert auf den Dächern im Sonnenlicht.
Und da ist dieses Nichtschwimmerbecken, inmitten der rauen äusseren und ruhigen inneren Aare, jäh getrennt durch Betonlinien. Dazwischen das Wasser, scheinbar jedem Zustrom und Einfluss entronnen, nur hier und nur jetzt. Der einsame Sonnenanbeter lässt den Sommertag vor sich hin plätschern.

Er ist ganz bei sich selbst.
Wie das Flussbad Schwäbis.

 

Fotos: Ramon Lehmann
Text: Dino Dal Farra

 

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Open Ateliers 12. Dezember 2015 13 -17 Uhr

5. Dezember 2015

Hallo Freunde der Aare, es ist soweit: Das Buch Flussabwärts ist gedruckt und ist nun zu haben. Ich durfte das „Schwäbis“ fotografisch festhalten. Es ist übrigens das fünfte Bad flussabwärts der Aare.

Mein Beitrag „Schwäbis“ für das Buchprojekt kann man am 12. Dezember während den „Open Ateliers“ in unserem Atelier an der Allmendstrasse 46 d gross gedruckt bestaunen.

Es schadet auch nicht, das Buch in den Händen zu halten und die sehr schönen Arbeiten der verschiedenen Künstler anzuschauen. Es zu kaufen, ist wiederum eine Unterstützung für zukünftige Projekte des Kollektiv Union Bild, damit solche Projekte überhaupt möglich werden.

Das Buch kann man in Thun im Kunstmuseum, Krebser & Thalia für 28.80 erstehen oder an dem 12. Dezember bei mir persönlich während den Open Ateliers.

Ich würde mich über einen Besuch sehr freuen Zeit 13 – 17 Uhr (wir machen länger je nach Andrang) es hat Kaffee und Bier.

Ramon Lehmann

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